Dokumentation, 45 Minuten
Seit über 400 Jahren erforschen Astronomen der Vatikanischen Sternwarte den Himmel. Ihr Ziel: Wissenschaft und Glauben zu verbinden. Doch neueste astronomische Erkenntnisse stellen sie vor Rätsel wie nie zuvor.
Noch vor Galileo Galilei begann der Vatikan im 16. Jahrhundert, den Himmel zu erforschen. Seitdem richten Jesuiten ihre Fernrohre auf die Sterne - erst von Rom, dann vom Sommersitz des Papstes in Castel Gandolfo und schließlich von Arizona aus. Heute betreiben sie auf einem Berg mitten in der Wüste ein modernes Hochleistungsteleskop. Astronomen wie der Direktor Pater Funes oder der Amerikaner Pater Boyle untersuchen mit streng wissenschaftlichen Mitteln rätselhafte Himmelphänomene wie „das Auge Gottes"; eine Galaxie nicht weit entfernt von unserer Milchstraße.
Als Priester beschäftigen sie sich aber auch mit existentiellen Fragen, die sich durch die moderne Astrophysik ergeben: Wie können wir damit umgehen, dass wir als Menschen im Universum immer unbedeutender erscheinen? Könnte sich durch neueste Theorien über „dunkle Materie“ und „Schwarze Löcher“ ein völlig neuer Zugang zu Gott eröffnen? Fragen, mit denen sich auch der deutsche Astronaut Ulrich Walter aus seiner ganz speziellen Sicht auseinander setzt.
Doch ist es überhaupt legitim, Erkenntnisse der Wissenschaft wie die der Astrophysik mit Fragen des Glaubens zu verbinden? Die Vatikanische Sternwarte und die Vatikanische Akademie der Wissenschaften versuchen, diese Brücke zu schlagen. Der Philosoph Prof. Mutschler sieht dagegen kaum Möglichkeiten für eine Verbindung. Der Kosmologe Prof. Kanitscheider fordert sogar, dass die Kirche sich völlig aus Fragen der Wissenschaft heraus halten solle. Die Auseinandersetzung spitzt sich immer mehr zu. Denn neuste astronomische Entdeckungen lassen vermuten, dass wir kurz vor der Wende zu einem völlig neuen Bild des Universums stehen.
Stabliste
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Buch
und Regie
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Juri Köster
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Kamera
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Erik Schimschar, Oliver Sachs
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Kameraassistenz
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Richard Koburg, Sebastian Simon, Bene Zirnbauer, Pius Neumaier
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Schnitt
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Markus Wogrolly
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Schnittplatz
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Fockygasse 33, A-1120 Wien
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Musik
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Michael Pogo Kreiner
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Sprecher
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Mercedes Echerer
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Sprachaufnahme
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Thomas Kathriner (blautöne)
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Tonmischung
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Thomas Kathriner (blautöne)
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Equipment
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Aljoscha Mix (Kameraverleih Ludwig)
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Produktionsassistenz
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Valentina Marboe, Kira David
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Produktionskoordination
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Marlies Wirthner
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Produktionsleitung
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Caroline Zichy
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Herstellungsleitung
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Alecsander Faroga
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Junior
Producer
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Johannes Honsell
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Producer
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Golli Marboe
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Produzent
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Martin Choroba
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Redaktion
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Michael Mandlik (BR), Barbara Krenn (ORF)
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Leitung
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Sabine Scharnagl (BR), Gerhard Klein
(ORF)
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