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Archiv 2006: Paradiesgärten Drucken

Dokumentation, 52min, DigiBeta 16:9

Himmlische Gartenansichten bietet der Film "Paradiesgärten" von Christian Kugler: Seit Hunderten Jahren werden Gartenanlagen nach Motiven und Visionen in der Bibel, im Koran und in den Lehren Buddhas gestaltet. Worin unterscheiden sich diese Interpretationen des Himmels?


Die von ORF, ARTE und Tellux-Film GmbH mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und des Fernsehfonds Austria koproduzierte Dokumentation "Paradiesgärten" vergleicht Gartenkunstwerke, die paradiesischen Vorstellungen in den drei Weltreligionen Christentum, Islam und Buddhismus entsprechen: die islamischen Gärten in Granada und Sevilla, die buddhistische Gartenanlage in Kioto und die gärtnerischen Bibelinterpretationen der niederösterreichischen Benediktinerstifte Melk und Altenburg.


Gartenanlage des Benediktinerstifts Altenburg

"Wenn Du einen Tag lang glücklich sein willst, dann trinke eine Flasche Wein. Wenn Du eine Woche lang glücklich sein willst, dann schlachte ein Schwein. Wenn Du ein Jahr lang glücklich sein willst, dann heirate. Aber wenn Du ein Leben lang glücklich sein willst, dann werde Gärtner." Dieses chinesische Sprichwort stammt von einem der Protagonisten des "kreuz&quer"-Films "Paradiesgärten" und beschreibt treffend, was jene Menschen bewegt, die in den Paradiesgärten der großen Weltreligionen ihr Glück gefunden haben. Die Gärtner der Paradiesgärten haben ihre eigenen Lebensgeschichten, mit beruflichen und privaten Schicksalsschlägen, aber alle mit dem gleichen Ergebnis: Sie haben ihr Paradies im Garten gefunden. Im Steingarten des Kodaji in Kioto,in den Gärten des Real Alcazars in Sevilla, der Alhambra in Granada oder im Paradiesgarten des Stiftes Melk. Das sind einige der Schauplätze, an denen Regisseur Christian Kugler jene Bilder eingefangen hat, die nicht nur das physische Abbild des Paradieses repräsentieren, sondern auch der rote Faden für das Verständnis der Paradiesvorstellungen der drei großen Weltreligionen Buddhismus/Hinduismus, Islam und Christentum.


Mondbrücke im Kodaji

Wie entstanden die Paradiesvorstellungen der gläubigen Moslems, Buddhisten, Hindus und Christen? Was sind die Gemeinsamkeiten der paradiesischen Verheißung, was die Unterschiede? Warum ist das Paradies der Buddhisten durch eine leere Kiesfläche viel besser repräsentiert als durch einen üppigen Blumengarten wie im Islam und im Christentum? Was berichten die heiligen Bücher der Weltreligionen und was muss man tun, um das Paradies zu erreichen?


Stabliste

Buch:

Gerhard Rekel

Regie:

Christian Kugler 

Kamera:

Robert Neumüller 

Kameraassistenz: 

Hans Schranz, Jannis Frick,

Roland Winkler

Tonmischung:

Blautöne - Thomas Kathriner

Sprecher:

Peter Matic, Gert Heidenreich,

Hans Jürgen Stockerl

Schnitt:

Gerhard Weiss, Markus Wogrolly 

Aufnahmeleitung:

Susanne Steffen (JapanUpdate),

Tania Timpert (Andalucine) 

Produktionsassistenz:

Marlene Nowotny, Valentina Marboe,

Sophie Schlapka

Produktionskoordination: 

Claudia Jünger

Produktionsleitung: 

Caroline Zichy

Herstellungsleitung:

Alecsander Faroga

Producer: 

Golli Marboe

Produzent: 

Tellux Film GmbH, Martin Choroba

Redaktion: 

Uta Cappel (ARTE),

Christoph Guggenberger (ORF) 


Eine Koproduktion von ARTE G.E.I.E, ORF und Tellux-Film GmbH. Gefördert durch Fernsehfonds Austria und das Land Niederösterreich.


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